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 Bauernregeln Wenn im Mai die Bienen schwärmen, soll man vor Freude lärmen.
Kluge Sprüche
Lebenskünstler leben nicht länger, aber mehr.
Frohe Pfingsten wünscht allen Der LandFrauenverein Barsinghausen
Alte Hausinschriften
Hausspruch Hohenbostel Nr.18
Bis hierher hat mich Gott gebracht durch seine große Gnade, bis hierher hat er Tag und Nacht auf diesem Pilgerpfade mit Vaterhänden mich geleit durch manche Wohltat mich erfreut und mir bisher geholfen 1849
Auf ein Ei geschrieben
Ostern ist zwar schon vorbei, also dies kein Osterei; Doch wer sagt das ist kein Segen, wenn im Mai die Hasen legen? Aus der Pfanne, aus dem Schmalz schmeckt ein Eilein jedenfalls, und kurzum, mich tät’s gaudieren, dir das Ei zu präsentieren, und zugleich tät es mich kitzeln dir ein Rätsel drauf zu kritzeln. Eduard Mörike
Pfingsten
Das Fest der Pfingsten kommt im Hall der Glocken, da jauchzt im Frühlingsschauern der Natur, auf jedem Strauch des Waldes und der Flur schwebt ein Ros’ als Flamme mit frohlocken.
O Geist, der einst in goldnen Feuerflocken aufs Haupt der Jünger brausend niederfuhr, von deinem Reichtum einen Funken nur, hernieder send’ ihn auf der Sänger Locken!
Ich weiß es wohl, nicht würdig bin ich dein, doch hast du nie die Tugend ja gemessen, der Glaube zieht, die Sehnsucht dich allein.
Der Armen hast du nimmermehr vergessen, du kehrest in der Fischer Hütte ein, und an der Sünder Tisch bist du gesessen.
Emanuel Geibel
Alles Gute zum Muttertag..
Alles Gute zum Muttertag Bleibe gesund und bleibe stark. Mach dir um mich keine Sorgen Unkraut wächst heute wie morgen.
Hans Retep
Kein Füllhorn, das von allen Schätzen regnet, ist reicher als die Mutterhand, die segnet. Anastasius Grün
Jewitter in Ostpreußen Schwül unn dick liecht heit de Luft, schwer von Heu- und Wiesenduft. Mide ziehn de Bienchens heim, schleppen ihren Honigseim. Unruhevoll de Vöjel flattern, Enten, Hihner, Jänse schnattern, man de Bremsen sind bejlückd, denn se stechen wie verrückt.
Lanksam hüllt de Sonn sich ein In son Schleier, grau unn fein. Wolkchens ballen sich zu Hauf, ein Staubwolk pust sich auf, unte frischer Windstoß fliecht, dass e kleiner Baum sich biecht. Schaurich ferne Dönner grollen, hastich zuckeln heim de vollen Wagens, fest mit Heu bepackt, dass es inne Achsen knackt!
Prasselnd haut dir manke Zähne, bist du nuscht mehr sehn kannst, jene Schtaubich-trockee Straßenmasse: Dreck, unn vonne Ferdchens, was So im jehens kullern ließen Unn zuletzt fängt an zu jießen! Nass wie ne jebadne Pogg Rennst nach Haus unn brillst nach Grock!
Unn denn plaukscht das pladdert, spritzt! Un denn dönnert! Un dann blitzt! Hagelschauers dreeschen schwer, auße Straß würd all e Meer, unte jreller Blitzschlag fährt driben senkrecht inne Erd! Bibbernd in dem Donnerkrachen Bangst um deine sieben Sachen, murmelst foorts e Stoßgebet, das zum alten Herrjott jeht –
unn denn zieht das Wetter weiter langsam wird der Himmel heiter, bald is nuscht mehr von zu sehn, Sonnche scheint allwieder scheen, unte Tropfchens ins Jeäst jlitzern, wie zum Weihnachtsfest manch de Straßen sin noch moddrich unn du selbst fiehlst dir man koddrich. Weil du noch vor Schreck unn Angst Bißche inne Knie wankst. Paul Lech
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